
Sprachreise
Bariloche
Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts zog die Gegend ausländische Besucher an, wie etwa den US-Präsidenten Theodore Roosevelt oder den Prinzen von Wales.
WINTER- UND SOMMERSPORTORT
San Carlos de Bariloche liegt in der argentinischen Provinz Río Negro am Fuße der Anden. Umgeben wird der Ort von den Seen «Nahuel Huapi», Gutiérrez» und «Mascardi» und den saftig grünen Gebirgszügen «Tronador», «Catedral» und «López». Dort, wo die gewaltige Weite Patagoniens beginnt. Die Stadt ist mit etwa 100’000 Einwohnern die größte Stadt der Provinz und wegen ihrer einmaligen Lage in der grünen Berglandschaft ein bedeutendes Fremdenverkehrszentrum mit bis zu einer Million Touristen pro Jahr. Im Süden von Bariloche liegt die berühmte Hippie-Kolonie «El Bolsón».
OUTDOOR-PARADIES
Bariloche empfängt praktisch das ganze Jahr über Touristen. Im Sommer kommen Extremsportler (Kayakfahrer, Gleitschirmflieger, Bergsteiger), Forellenangler, Wanderer und auch Badegäste, die sich an den Stränden der Nebenseen des Nahuel Huapí sonnen. Im Winter zieht das Wintersportzentrum Cerro Catedral, das größte und bedeutendste Südamerikas, Skifahrer und Snowboarder gleichermaßen an. In der Nebensaison ist Bariloche das bei weitem begehrteste Ziel für Klassenfahrten und Hochzeitsreisen im Land, weshalb die Hotels beinahe das ganze Jahr über gut ausgebucht sind.
«MENSCHEN HINTER DEM BERG»
Der Name Bariloche kommt vom Mapuche-Wort «Vuriloche» und bedeutet «Menschen hinter dem Berg» (furi = hinter, che = Menschen). Der Vuriloche-Pass wurde von den Mapuches benutzt, um die Anden zu überqueren und wurde gegenüber den Kolonialherren aus Europa lange Zeit geheim gehalten.

